Stadtführung am 18. August – Gedenkdemo und Open-Air-Konzert am 24. August

18. August 2012: Stadtführung zu Stolpersteinen

Am Samstag, 18. August 2012 lädt die Initiative Kein Vergessen zu einer Stadtführung zu Stolpersteinen in Koblenz ein. Die Stolpersteine erinnern an Mitbürgerinnen und Mitbürger, die im Nationalsozialismus ermordet wurden. In Koblenz sind knapp 90 Stolpersteine verlegt. Wir werden uns von 9 bis 11 Uhr auf eine Spurensuche zu Stolpersteinen in Koblenz begeben. An den jeweiligen Stolpersteinen wird es Informationen zu den Menschen geben, die dort wohnten bevor die von den Nazis verschleppt und ermordet wurden. Gleichzeitig werden wir diese Stolpersteine putzen. Die Stadtführung endet um 11 Uhr am Hauptbahnhof, dort beginnt dann die Anti-Nazi-Kundgebung wegen des Nazi-Aufmarschs der um 12 starten soll.

Ergänzung: Unter dem Motto „Nazis wegputzen“ werden wir Nazi-Propanda entfernen, sollten wir auf welche treffen. Hier wird ebenfalls das Material mitgebracht.

Start: 9 Uhr
Treffpunkt: Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus (am Reichenspergerplatz)
Hinweis: Material zum Säubern der Stolpersteine wird gestellt und braucht nicht selbst mitgebracht zu werden.

Die Stadtführung zu Stolpersteinen in Koblenz wird gemeinsam durchgeführt mit Mitgliedern des Vereins Mahnmal e.V., der sich um die Verlegung der Stolpersteine kümmert.

24. August 2012: Gedenkdemonstration und Open Air-Konzert

Am Freitag, 24. August 2012 findet eine Gedenkdemonstration anlässlich des 20. Jahrestags des Zentralplatzmordes statt. Am 24. August 1992 wurde Frank Bönisch am Zentralplatz von einem Neonazi erschossen, weitere Menschen wurden angeschossen. Am Zentralplatz trafen sich Menschen, die aus Sicht des Neonazis kein Lebensrecht hatten. Das Datum der Tat ist dabei kein Zufall: Der Täter bezog sich ausdrücklich auf die zeitgleich in Rostock stattfindenden Pogrome und kündigte die Tat einen Tag vorher an.
Wir wollen an den Mord an Frank erinnern und setzen uns für ein angemessenes Gedenken ein. Die Stadt Koblenz hat sich unserer Forderung nach einer Gedenktafel angeschlossen, diese soll im Herbst verlegt werden. Ein genauer Termin für die Verlegung der Gedenktafel steht allerdings noch nicht fest.

Die Demonstration beginnt um 17:30 Uhr am Hauptbahnhof und führt durch die Innenstadt zur Herz-Jesu-Kirche.

Getragen wird die Demonstration von einem breiten Bündnis.

Im Anschluss an die Demonstration wird es ein Open-Air-Konzert am Löhr-Center vor der Herz-Jesu-Kirche geben mit den Bands Microphone Mafia (Köln), Read My Lips (Koblenz) und Alley To Amber (Koblenz). Dieses Konzert wird gemeinsam organisiert mit Jugendlichen aus dem Haus Metternich, der Leitstelle für Integration der Stadt Koblenz und der Musikerinitiative Music Live.


Microphone Mafia mit Esther Bejarano 2010 in Koblenz

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weitere Initiativen

hier Internetseiten und Termine von Initiativen, die an die Opfer rechter Gewalt erinnern:

Am 25.08.2012 in Rostock

Rassismus tötet – Kampagne
August 1992: 400 Menschen, vor allem aus Rumänien, kampieren vor der überfüllten Zentralen Aufnahmestelle für Asylbewerber (ZaSt) im Rostocker Stadtteil Lichtenhagen, geflohen und auf der Suche nach einem besseren Leben. Auf Grund mangelnder Unterkünfte oder sanitärer Anlagen mussten die Asylsuchenden unter freiem Himmel schlafen und dort auch ihre Notdurft verrichten.

„Wenn wir weitere Unterkünfte zur Verfügung stellen, kommen noch mehr Asylsuchende. Das zeigt die Erfahrung.“ entgegnete der damalige Rostocker Innensenator Peter Magdanz auf die Bitte für die Flüchtlinge endlich menschenwürdige Lebensbedingungen zu schaffen. Flüchtlingen und Migrant_innen die Hilfe zu verweigern, ja sogar alles in Bewegung zu setzen, damit diese sich auch ja nicht „vor der eigenen Haustür“ niederlassen, war zu dieser Zeit Communsense – Deutschlandweit, in allen Schichten, in fast allen politischen Spektren.

Da es eben keine deutschen „Volksgenossen“ waren, die dort Not litten, sondern Roma, wurde ihnen nicht Hilfe, sondern der „deutsche Volkszorn“ zu Teil. Bereits Anfang August zeichnete sich ab, dass organisierte Neonazis, in Tateinheit mit anderen Vollstreckern des „Volkswillens“, Angriffe auf die ZaSt und deren Insassen planen. Und so kam es letzten Endes. Nach mehrtägigen Angriffen war es dem Mob gelungen die Flüchtlinge aus dem Viertel zu jagen. Anschließend griffen Neonazis, rechte Jugendliche und „anständige Deutsche“ mit Steinen und Brandsätzen die nahegelegene Wohnunterkunft vietnamesischer DDR-Vertragsarbeiter_innen an – unter dem frenetischen Jubel von rund 2500 Bürger_innen. Statt Hilfe zu erhalten, wurden die 115 Vietnames_innen abgeschoben, ebenso die Flüchtlinge aus Rumänien.
rassismus-toetet.de/

Am 29.08.2012 in Berlin

Günter-Schwannecke-Gedenkinitiative

Günter Schwannecke wurde am 29. August 1992 in Berlin-Charlottenburg von
einem Neonazi niedergeschlagen und starb am 5. September 1992 an den
Folgen. Wir gedenken seiner.

http://guenterschwannecke.blogsport.eu/

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Aufruf für den 24.08.2012

Kein Vergessen!

Am 24. August 1992 wurde Frank Bönisch auf dem Zentralplatz in Koblenz von einem Neonazi erschossen. Weitere Menschen wurden angeschossen und schwer verletzt. Wenige Wochen vorher, in der Nacht vom 31.07. auf den 01.08.1992, wurde der Obdachlose Dieter Klaus Klein in Bad Breisig von Nazi-Skins ermordet. Bereits am 28.12.1990 war der 17-jährige Flüchtling Nihad Yosufuglu im Westerwald von Nazis getötet worden.

Der Mord in Koblenz geschah in der Zeit der nationalistischen Aufbruchstimmung Anfang der 1990er Jahren. In den Pogromen Ende August in Rostock-Lichtenhagen fand diese Stimmung ihren Höhepunkt. Ein rassistischer Mob griff mit Unterstützung von Anwohner_innen und angereisten Neonazis ein Wohnheim für Asylbewerber_innen über mehrere Tage an.

Ein Neonazi mit dem Szenenamen „Deutscher Andy“ nahm die Ereignisse in Rostock zum Anlass, jetzt auch in Koblenz loszuschlagen. Das Gericht stellte später fest, der Täter habe „aus Hass auf Obdachlose und sozial Randständige gehandelt“. Der „Deutsche Andy“ sah sich dabei als Vertreter einer schweigenden Mehrheit.

Damals wie heute fallen menschenverachtende Einstellungen wie Rassismus, Antisemitismus, Antiziganismus sowie weitere Formen gesellschaftlicher Ausgrenzung und Diffamierung nicht einfach vom Himmel. Sie hängen stark mit unserem Wirtschaftssystem zusammen. Im Kapitalismus werden Menschen in Gewinner_innen und Verlierer_innen eingeteilt. Diese Erfahrungen verleiten dazu, nach vermeintlich einfachen Lösungen und Sündenböcken zu suchen.

Davon betroffene Menschen erfahren zu wenig Unterstützung und Solidarität. Stattdessen wurden und werden sie in dieser Gesellschaft diskriminiert und ausgegrenzt. Auch hier in Koblenz gibt es Menschen, die von Ausgrenzung und Diskriminierung betroffen sind. Dabei vertreten große Teile der Bevölkerung offen rassistische und andere menschenverachtende Einstellungen. Bücher mit rassistischem Inhalt verkaufen sich so gut, dass diese zu Bestsellern werden.

Mord und Terror sind dabei keine Einzelerscheinung, sondern Folgen dieser menschenverachtenden Einstellungen wie Rassismus und dem Weltbild von Neonazis. Mindestens 182 Todesopfer rechter Gewalt seit 1990 zählen unabhängige Organisationen. Die Bundesregierung dagegen spricht lediglich von 59 Opfern. Auch der Mord an Frank wird von der Bundesregierung nicht offiziell anerkannt!

So liegt es immer wieder an zivilgesellschaftlichen Initiativen wie uns, auf rassistisch motivierte Gewalt aufmerksam zu machen, und Formen für ein würdiges Gedenken an die Opfer zu ermöglichen.

In Koblenz ist es gelungen, mit der Stadt in einen erfolgreichen Dialog zu treten: ein Gedenkstein für die Opfer am Zentralplatz wird eingerichtet. Der Termin der Verlegung steht aber noch nicht fest.

Wir fordern:

Solidarität mit allen Opfern von Rassismus und rechter Gewalt!

Ein würdiges Gedenken an die Opfer von Nazigewalt

Eine entschiedene Bekämpfung aller neonazistischen Gruppen und Organisationen!

Gegen Rassismus und jegliche Form von Ausgrenzung und Diskriminierung – für grenzenlose Solidarität!

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Gedenk-Demonstration am 24. August in Koblenz

Am 24. August 2012 gibt es eine Gedenk-Demonstration anlässlich des 20. Todestags von Frank.

Ablauf:
17:30 Treffen am Hauptbahnhof Koblenz
18:00 Beginn Demonstration durch die Innenstadt

Kein Vergessen!
Für einen Gedenkstein am Zentralplatz!

Weitere Informationen und der Aufruf folgen.

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Infoveranstaltung am Freitag, 22.06.2012

Achtung:
Die Veranstaltung fängt um 19 Uhr an.
Grund: Um 17 Uhr tritt Esther Bejarano an der Uni Koblenz auf, Eintritt frei!
Wir wollen selbstverständlich keine Konkurenzveranstaltung zu Esther Bejarano machen, es ist möglich beide Veranstaltungen zu besuchen.

Hinweis:
Im Anschluss findet ein Konzert im Apparat statt, auch hier ist es möglich beide Veranstaltungen zu besuchen.

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Veranstaltung am 22. Juni

Veranstaltung Juni

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Planungen für 2012

Nachdem in den letzten Monaten wenig passiert ist, sind wir jetzt in den Planungen für den 20. Jahrestag.

Es sind einige Aktivitäten in Planung: unter anderem werden derzeit Konzerte, Infoveranstaltungen und ein Workshop für Jugendliche vorbereitet. Auch für den 24. August haben wir Pläne, mehr dazu demnächst.

Die Stadt Koblenz ist ebenfalls aktiv geworden: unsere Forderung nach einem Gedenkstein soll erfüllt werden! Allerdings gibt es dafür noch keinen Termin, es wird wohl Herbst werden.

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Pressemitteilung 24.08.2011

Erfolgreiche Kundgebung in Koblenz---50 Menschen gedenken an die Opfer des Anschlags vor 19 Jahren---Nazis belagern Kundgebung

Am Mittwoch, den 24. August 2011, hielt die Initiative „Kein Vergessen“ eine Kundgebung vor dem Koblenzer Rathaus ab. 50 Menschen versammelten sich, um den Ereignissen vor 19 Jahren zu gedenken. Am 24. August 1992 fielen mehrere Menschen am Zentralplatz rechter Gewalt zum Opfer. Der Neonazi Andy H. erschoss Frank Bönisch und verletzte zwei weitere Menschen schwer. Bis heute gibt es kein würdiges Gedenken, welches an diese schreckliche Tat erinnert. Die Initiative „Kein Vergessen“ fordert am Ort der Tat eine Gedenktafel. Mit Redebeiträgen unterstützten die Schachtel e.V., der DGB Koblenz und ver.di das Anliegen der Initiative.
Wie genau vor 19 Jahren zeigten heute Neonazis in Koblenz Präsenz, darunter der regionale NPD Kader Sven Lobeck und das Aktionsbüro Mittelrhein (ABM). Die Neonazis zeigten sich offen und mit der Absicht den TeilnehmerInnen aufzulauern. Damals wie heute können Neonazis sich in Koblenz öffentlich bewegen. Die Polizei kontrollierte jediglich teilweise ihre Personalien und verteilte einige Platzverweise. Dennoch gab es für die Neonazis noch genug Handlungsraum sich weiterhin in der Nähe der Kundgebung aufzuhalten. Sie stellten weiterhin eine Gefahr für die BesucherInnen der Kundgebung dar, sie hielten sich doch teilweise noch in der Kundgebung und in umittelbarer Nähe auf. Das Eingreifen der Polizei ist als schlicht inkonsequent und verantwortungslos zu bezeichnen, konnten die Neonazis unter den Augen der Polizei die BesucherInnen abfotografieren. Das Interesse des ABMs an dieser Kundgebung ist nicht verwunderlich, bezieht sich das AB Mittelrhein auch auf andere Morde zu dieser Zeit postiv. Am 31.07.1992 wurde in Bad Breisig der Obdachlose Dieter Klaus Klein von Neonazis ermordet. Auf vergangen Aufmärschen nutzte das ABM einen blauen Transporter mit dem Nummernschild AW-X-3107 als Lautsprecherwagen.
Trotz ihrer Anwesenheit gelang es den Neonazis nicht, die friedliche Kundgebung zu stören. An Frank Bönisch und allen anderen Opfern rechter Gewalt wurden am heutigen Tag erinnert, damit sie nicht in Vergessenheit geraten. Die Initiative „Kein Vergessen“ und ihre UnterstützerInnen werden sich auch weiterhin für eine Gedenktafel einsetzen, die auf die Tat vor 19 Jahren hinweist.

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Gegen das Vergessen – ein Mord und siebenfacher Mordversuch in Koblenz 1992 parallel zu den Pogromen in Rostock

Die Tat
Am 24. August 1992 kam es in Koblenz zu einem traurigen Höhepunkt rechter Gewalt: Mit den Worten „Jetzt knall ich euch alle ab“ wurde am Zentralplatz mit einem Revolver der Marke „Smith & Wesson“ auf eine Gruppe Menschen geschossen. Frank Bönisch wurde von Kugeln tödlich getroffen, einem zweiten Mensch wurde in den Bauch geschossen, einem weiterem in den Kehlkopf. Einen Tag vorher, am 23. August, hatte der Täter die Tat in einer Kneipe angekündigt. Er nahm die Ereignisse in Rostock zum Anlass, jetzt auch in Koblenz loszuschlagen. Seine Ankündigung wurde jedoch nicht ernst genommen.
Vom 22. bis 26. August fanden in Rostock Pogrome statt, die weltweit Schlagzeilen machten, als ein rassistischer Mob mit Unterstützung von AnwohnerInnen ein Wohnheim für AslybewerberInnen über mehrere Tage hinweg angriff.

Die Betroffenen
Die Betroffenen waren Menschen, die sich 1992 am Zentralplatz aufhielten: Wohnungslose, Punks, Alternative und Junkies. Für den Täter hatten diese Menschen kein Lebensrecht. Das Gericht stellte später im Prozess fest, dass der Täter „aus Hass auf Obdachlose/Sozial Randständige“ gehandelt habe. Genau diese Gruppen von Menschen werden und wurden in dieser Gesellschaft diskriminiert und ausgegrenzt.

Der Täter
Der Täter kam aus dem Umfeld der damaligen Koblenzer Nazi-Organisation „Deutsche Front Coblenz“ und hatte den Szenenamen „Deutscher Andy“. Die DFC war wegen brutaler Übergriffe überregional bekannt. Der Täter gehörte nicht zum harten Kern, sondern war eher eine Randfigur und wollte sich mit der Tat bei den anderen beweisen. Der Zeitpunkt der Tat ist dabei kein Zufall: 1992 war der traurige Höhepunkt der nationalistischen Aufbruchstimmung nach der „Wende“ und der Täter hielt die Zeit für reif, um auch in Koblenz loszuschlagen.

Das politische Klima
Der Mord in Koblenz geschah in der Zeit der nationalistischen Aufbruchstimmung der frühen 1990er Jahre. Die Pogrome Ende August 1992 in Rostock waren die größten rassistischen Ausschreitungen der deutschen Nachkriegszeit. Im nördlichen Rheinland-Pfalz war es im Dezember 1990 in Hachenburg im Westerwald zu einem ersten Nazimord gekommen: Der 17-jährige Kurde Nihad Yusofoglu wurde in der Nähe seines Elternhauses von einem Nazi-Skin erstochen. Der Prozess fand einige Monate vorher statt. Anfang August 1992, vier Wochen vor dem Mord in Koblenz, wurde in Bad Breisig im Rhein-Ahr-Kreis der Obdachlose Dieter Klaus Klein von zwei Nazi-Skins im Kurpark umgebracht.

Die Folgen der Tat
Der Täter wurde wegen Mord und siebenfachem Mordversuch zu 15 Jahren Haft verurteilt. Für die Überlebenden hatte der Vorfall teilweise schwerwiegende Folgen.
In offiziellen Statistiken der Bundesregierung zu rechter Gewalt taucht der Mord nicht auf, Frank wird nicht als Opfer rechter Gewalt anerkannt. Dies ist kein Einzelfall, die Bundesregierung erkennt offiziell, gestützt auf Daten der Polizei, nur 47 Todesopfer an, unabhängige Initiativen zählen dagegen mindestens 137 Todesopfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt seit 1990.
Bis heute gibt es in Koblenz kein würdiges, angemessenes Gedenken an die Tat und die Folgen.

Wir, die Initiative „Kein Vergessen“, fordern am Ort der Tat, dem Zentralplatz (der gerade umgestaltet wird), eine Gedenktafel, die darauf hinweist, dass an dieser Stelle im August 1992 durch rechte Gewalt ein Mensch ums Leben kam und weitere angeschossen wurden.

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