Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Veranstaltungsreihe 2018

Plakat Veranstaltungsreihe Initiative Kein Vergessen Koblenz 2018

24. August 1992, Zentralplatz Koblenz: Ein Neonazi schießt mit einer Schusswaffe auf eine Gruppe von Menschen.
Der Zentralplatz war Treffpunkt für Wohnungslose, Punks, Alternative und drug-user_innen. Der Neonazi schoss das Magazin der Waffe leer und wollte möglichst viele Menschen umbringen.
Frank Bönisch wird tödlich getroffen und stirbt noch vor Ort. Weitere Menschen werden angeschossen, darunter auch ein Passant, der dem fliehenden Täter hinterhereilte.

Seit 2011 setzt sich die Initiative Kein Vergessen Koblenz mit der Tat und den gesellschaftlichen Hintergründen auseinander.
So war der Zeitpunkt kein Zufall: zeitgleich fanden die rassistischen Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen statt. In der Gesellschaft gab es eine nationalistische Aufbruchstimmung und einen Rechtsruck, die Folge war eine Verschärfung der Asylgesetze.

Auch 2018 findet wieder eine Veranstaltungsreihe statt. In fünf Veranstaltungen werden der Mord an Frank Bönisch, der Umgang mit rechter Gewalt und der aktuellen Rechtsruck thematisiert.

An den Veranstaltungen sind folgende Organisationen und Einrichtungen beteiligt:

ANK
AStA Hochschule Koblenz
AStA Universität Koblenz, Referat für politische Bildung
Beirat für Integration und Migration Koblenz
Circus Maximus Koblenz
DGB Region Koblenz
Die Schachtel e.V.
Jugendbegegnungsstätte im Haus Metternich
SJD-Die Falken Koblenz
Türkische Gemeinde Rheinland-Pfalz
ver.di Mittelrhein

Die einzelnen Veranstaltungen:

Die AfD und die soziale Frage. Zwischen Marktradikalismus und ›völkischem Antikapitalismus‹.
am 16.08.2018 um 19:30 Uhr
im Circus Maximus, Stegemannstrasse 30, 56068 Koblenz
Vortrag und Diskussion mit Stefan Dietl

Die besorgniserregenden Wahlerfolge und die zunehmende Verankerung der AfD in der deutschen Parteien-landschaft führen unter ihren Gegner*innen zu kontroversen Debatten darüber, wie der Rechtspartei zu begegnen sei.
Während einige darauf setzen, die AfD als unsozial zu brandmarken und über ihre neoliberale Programmatik aufzuklären, verweisen andere auf die teils antikapitalistische Rhetorik führender Parteifunktionäre und warnen vor der gefährlichen Kombination aus rassistischer Hetze und sozialer Demagogie.

Um zu klären, welche Rolle die soziale Frage in der AfD tatsächlich spielt, untersucht Stefan Dietl die sozialpolitische Ausrichtung der Partei. Dabei zeigen sich sowohl die marktradikalen Positionen der AfD als auch ihre im »völkischen Antikapitalismus« verwurzelten Inhalte.
Der Referent:
Stefan Dietl ist seit seiner Ausbildung aktives Mitglied der Gewerkschaft ver.di und schreibt regelmäßig zu sozial- und wirtschaftspolitischen Themen, unter anderem in der Jungle World.

Eine gemeinsame Veranstaltung von:
AStA Hochschule Koblenz
DGB Region Koblenz
ver.di Mittelrhein
Facebook: https://www.facebook.com/events/243427016446536/

Rechte Gewalt, Abwertung von Obdachlosen und die Zivilgesellschaft
am 21.08.2018 um 19 Uhr
in der Jugendbegegnungsstätte im Haus Metternich
Referent_in:
Sarah Haupenthal, CURA – Opferfonds Rechte Gewalt der Amadeu Antonio Stiftung
und Erich Weber, Die Schachtel Koblenz e.V.
Nach einer Einführung zur Arbeit der Amadeu Antonio-Stiftung und zum Opferfonds CURA wird thematisiert, wer vom Rechtsruck und von rechter Gewalt betroffen ist. Wie sehen Statistiken zum Thema aus? Und wie wird da der Fall Frank Bönisch eingeordnet?
Sind Wohnungslosen besonders betroffen von Sozialchauvinismus und Mechanismen der Entmenschlichung?
Welche Rolle haben Behörden bei der Überprüfung von Todesfällen für nachträgliche Anerkennung, welche Rolle hat die Zivilgesellschaft?
Und wie sieht die Situation für Obdachlose in Koblenz aus?
Für Aufregung sorgt aktuell die Situation am Bahnhof, wo es nicht mal eine Toilette gibt, die benutzt werden kann.

Eine gemeinsame Veranstaltung von:
AStA Hochschule Koblenz
AStA Universität Koblenz, Referat für politische Bildung
Die Schachtel e.V.
SJD-Die Falken Koblenz
Facebook: https://www.facebook.com/events/1646946975416269/

Die extreme Rechte & Neonazismus in Rheinland-Pfalz: Zwischen Kontinuität und Wandel.
am 23.08.2018 um 19:30 Uhr
im Circus Maximus, Stegemannstrasse 30, 56068 Koblenz
Vortrag mit dem Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus in Rheinland-Pfalz
Neben der traditionellen extremen Rechten, die in Rheinland-Pfalz vorwiegend in Kameradschaftsstrukturen und Parteien wie der NPD und der Dritte Weg organisiert ist, gewannen in den letzten Jahren immer stärker politische Strukturen einer modernisierten extremen Rechten an Bedeutung. Ideologisch wird diese modernisierte Rechte oftmals unter dem Begriff der „Neuen Rechten“ verortet. Die traditionelle extreme Rechte ist bundesweit im Schatten der Mobilisierungs- und Wahlerfolge dieser vermeintlich „Neuen Rechten“ auf Strategiesuche. Vormals tonangebende Strukturen wie Aktionsbüros und Kameradschaften sind in Rheinland-Pfalz öffentlich kaum mehr wahrzunehmen bzw. agieren unter dem Radar der breiten Öffentlichkeit – Ausnahmen bestätigen hier die Regel.

Neben einem geschichtlichen Überblick über die extreme Rechte in Deutschland und insbesondere in Rheinland-Pfalz, will der Vortrag der Frage nachgehen, welche der alten Strukturen noch übrig sind und welche Akteure wo und unter welchem Label weiterhin versuchen in Erscheinung zu treten. Ebenfalls stellt sich die Frage inwieweit „neue“ und „alte“ Rechte auch im Südwesten der Bundesrepublik zusammenfinden.

Eine gemeinsame Veranstaltung von:
AStA Hochschule Koblenz
DGB Region Koblenz
ver.di Mittelrhein
Facebook: https://www.facebook.com/events/1912024282428363/

Mahnwache zum Todestag von Frank Bönisch – Kein Vergessen!
am 24.08.2018 von 16 bis 19 Uhr
am Zentralplatz Koblenz
Gedenk-Kundgebung mit Zaun der Erinnerung und Infoständen zu rechten Tätern und der neuen Rechten.
Am 24.08.2018 jährt sich erneut der Todestag des 1992 vom Neonazi Andy H. („Deutscher Andy“) ermordeten Frank Bönisch.
H. eröffnete am 24.8.1992 das Feuer in eine Menschenmenge von Wohnungslosen und Punks auf dem Zent-ralplatz. Er leerte das gesamte Magazin seiner großkalibrigen Pistole, tötete Bönisch und verletzte viele andere.
An diesem Jahrestag wollen wir im Rahmen der Initiative „Kein Vergessen“ Koblenz eine Mahnwache mit Infotisch auf dem Zentralplatz abhalten. Es wird einen Zaun des Gedenkens geben, an dem über die rechtsradikalen Morde und die Opfer erinnert wird. Dort können auch Kerzen im Gedenken entzündet werden.
Des Weiteren wird es am Infotisch Material und Informationen zu der neuen Rechten und den Tätern geben.
Kommt vorbei und ladet eure Freund*innen ein!
Kein Opfer wird vergessen!

Eine Veranstaltung von:
ANK
Facebook: https://www.facebook.com/events/237409250240306/

Thekenabend im Haus Metternich: Werde Stammtischkämpfer*in gegen Rassismus!
am 27.09.2018 um 18 Uhr
in der Jugendbegegnungsstätte im Haus Metternich
Referent_in: Trainer*in der Kampagne Aufstehen gegen Rassismus
Bei Diskussionen mit Arbeitskolleg*innen, Gesprächen mit Verwandten oder auch beim Grillen mit Verwandten – manchmal fallen Sprüche, die uns die Sprache verschlagen. Später ärgern sich viele: Hätte ich bloß was gesagt, hätte ich es anders gesagt, wieso habe ich nicht daran gedacht? Wir allen kennen das, wenn wir mit rassistischen und diskriminierenden Sprüchen und Parolen konfrontiert sind.

Hier wollen wir ansetzen und Menschen in die Lage versetzen, die Schrecksekunde zu überwinden, Position zu beziehen und deutlich zu machen: Das nehmen wir nicht länger hin!

Dabei ist klar: Der Stammtisch ist überall: An der Kasse des Supermarktes, auf dem Spielplatz, in der Bahn oder in der Studi-Lerngruppe. Aber: Wir sind auch überall und wir können durch Widerspruch, deutliches Posi-tionieren und engagierte Diskussionen ein Zeichen setzen, die Stimmung in unserem Umfeld beeinflussen und unentschlossenen Menschen ein Beispiel geben.
Dazu wollen wir uns in Trainings mit Strategien beschäftigen, die uns ermöglichen, den rassistischen Sprüchen Paroli zu bieten. Wir wollen gängige rechte Positionen untersuchen und wir wollen gemeinsam üben, das Wort zu ergreifen, um für solidarische Alternativen zu streiten.

Der Workshop findet im Haus Metternich statt. Im Rahmen des dortigen Thekenabends können wir menschen-verachtende Parolen auseinandernehmen und ein Einmischen üben. Anschließend gibt es die Möglichkeit, mit Kaltgetränken den Abend gemeinsam ausklingen zu lassen.

Die Teilnehmeranzahl ist beschränkt. Bitte meldet euch bei Interesse in der Jugendbegegnungsstätte im Haus Metternich an: info@haus-metternich.de

Eine gemeinsame Veranstaltung von:
DGB Region Koblenz
Jugendbegegnungsstätte im Haus Metternich
SJD-Die Falken Koblenz
Türkische Gemeinde Rheinland-Pfalz
ver.di Mittelrhein
Facebook: https://www.facebook.com/events/2090691637852530/

Veranstaltungen 2018

Donnerstag, 22. März 2018, 18 Uhr

„Gewalt von Neonazis: (K)ein Fall für die Wissenschaft?“

Referent: Prof. Christoph Kopke, Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin

Ort:
Hochschule Koblenz, Raum B 008, Konrad-Zuse-Str. 1, 56075 Koblenz

Frank Bönisch wurde 1992 in Koblenz erschossen, weitere Menschen wurden angeschossen und schwer verletzt.
Der Täter war ein Neonazi. Zeitgleich zu den rassistischen Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen wollte er in seiner Heimatstadt Koblenz einen Anschlag verüben und möglichst viele Menschen am Zentralplatz erschießen – damals Treffpunkt für Punks, Alternative, Obdachlose und Drug-User.

Die Initiative Kein Vergessen Koblenz hat sich 2011 gegründet, um zu diesem Fall zu arbeiten.
Seit 2013 Jahren erinnert eine Gedenkplatte am Zentralplatz an den Mord an Frank Bönisch, den Text hat das Stadtarchiv erstellt.
In Koblenz bezweifelt niemand den Hintergrund der Tat.
Die Bundesregierung jedoch nennt den Fall nicht: Frank Bönisch taucht nicht als Opfer von rechter Gewalt auf.

Wie kann vor diesem Hintergrund eine Aufarbeitung außerhalb von Koblenz aussehen?
Was kann die Wissenschaft beitragen?

Zum Referenten:
Christoph Kopke, Professor an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, wird berichten, wie in anderen Bundesländern das Thema Aufarbeitung von rechter Gewalt angegangen wird.
Er leitete das Forschungsprojekt „Überprüfung umstrittener Altfälle ‚Opfer rechtsextremer und rassistischer Gewalt in Brandenburg‘“ an der Universität Potsdam.

Eine Veranstaltung der Initiative Kein Vergessen Koblenz
organisiert von:
AStA Hochschule Koblenz
DGB Region Koblenz
SJD – Die Falken Koblenz
https://www.facebook.com/events/1447654222030408/

Veranstaltungsreihe 2017

Veranstaltungsreihe 2017

Vor 25 Jahren, während der Pogrome in Rostock-Lichtenhagen, wurde Frank Bönisch von einem Neonazi auf dem Koblenzer Zentralplatz erschossen.
Daran möchte die Initiative Kein Vergessen Koblenz erinnern und der Frage nachgehen, was diese Tat mit der politischen Situation heute zu tun hat.

Hier die Übersicht über alle Veranstaltungen:

10. August 2017, 19 Uhr
Filmvorführung „20 Jahre nach Solingen“
im Haus Metternich statt, organisiert von SJD-Die Falken Koblenz
https://www.facebook.com/events/1923689751223648/

11. August 2017
Proteste gegen die AfD-Veranstaltung
wahrscheinlich am Zentralplatz
Bitte auf aktuelle Ankündigungen achten!
https://www.facebook.com/events/1558878544154400/

18. August 2017, 19 Uhr:
Podiumsveranstaltung „Warum die AfD keine Alternative ist“
im Circus Maximus, veranstaltet von der VVN
https://www.facebook.com/events/1389443647799979/

22. August 2017, 18:30 Uhr:
„Die tödliche Dimension rechter Gewalt: Der Mord an Frank Bönisch und der lange Kampf um Anerkennung.“
Referentin: Heike Kleffner
im Forum Confluentes / Zentralplatz, veranstaltet vom DGB
https://www.facebook.com/events/788444024648350/

24. August 2017, 18 Uhr:
Kundgebung: „Gedenken 25. Todestag Frank Bönisch“
Zentralplatz
https://www.facebook.com/events/450114272033363/

Orga-Kreis 2017:

DGB Region Koblenz
SJD-Die Falken Koblenz
ver.di Koblenz
VVN Koblenz

Unterstützer/innen 2017:

Arbeitsgruppe türkischer Migranten (ATM)
AWO Abteilung für Migration und Interkulturelle Öffnung
Beirat für Integration und Migration
IG BAU Koblenz
Ökumenisches Netz Rhein-Mosel-Saar e.V.
Türkische Gemeinde in Rheinland-Pfalz

Spurensuche

Auch dieses Jahr gehen wir wieder auf die Straße, um an den Mord an Frank Bönisch zu erinnern.
Am Sonntag, 24. August 2014 ist es 22 Jahre her, dass Frank von einem Neonazi erschossen wurde.
Wir wollen uns zusammen auf eine Spurensuche begeben an historischen Orten in Koblenz, wir starten am Mahnmal für die Opfer des NS.

Treffpunkt:
Sonntag, 24. August 2014
16 Uhr
Reichenspergerplatz (am Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus)


Facebook Event

2014_flyer

Schöner leben ohne Nazis – Solidarität mit den Betroffenen von Rassismus und rechter Gewalt!

14. März: Demo der Initiative Kein Vergessen Koblenz

Anfang der 1990er Jahre war Koblenz eine Hochburg für Nazis, für viele Menschen war die Altstadt eine Angstzone. Trauriger Höhepunkt war der Mord an Frank Bönisch, der am 24. August 1992 in der Koblenzer Innenstadt von einem Neonazi erschossen wurde. Heute sind Nazis weit davon entfernt, das soziale Leben in Koblenz zu bestimmen.

Am Samstag, dem 15. März wollen Nazis durch die Straßen ziehen. Wir wollen ihnen nicht nur am 15. März, sondern an jedem Tag im Jahr entgegentreten wenn es notwendig ist.
Deswegen schauen wir genau hin und wollen gemeinsam ein Zeichen setzen:

Treffpunkt: Freitag, 14. März, 19 Uhr, Hauptbahnhof

Wir lassen uns von den Nazis nicht das Wochenende kaputt machen, sondern gehen gut gelaunt mit Musik auf die Straße, um gemeinsam zu zeigen: Schängel gegen Nazis und gegen Rassismus!
Wir wollen auch auf die Dimension von rechter Gewalt hinweisen und werden uns mit den Betroffenen von rechter Gewalt solidarisieren und mit einer Schweigeminute auf sie hinweisen.
Wir wollen mit unserer Demonstration durch Innen- und Altstadt auch auf den Naziaufmarsch am nächsten Tag hinweisen und die Menschen auffordern, sich an den Gegenaktivitäten zu beteiligen.

Gegen Nazis, egal ob auf der Straße, im Stadion, auf Konzerten und Partys, in der Schule, an der Hochschule, im Verein oder auf der Arbeit.
Für eine Stadt, in der alle ohne Angst verschieden sein können!
Beteiligt euch an der Demonstration der Initiative Kein Vergessen!
Plakat Initiative Kein Vergessen 14.03.2014

Bericht zum antifaschistischen Gedenk-Rundgang vom 27.01.14

Anlässlich des 27. Januar, dem Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz, fanden in mehreren Städten entlang des Rheins Aktionen an Stolpersteinen statt. In Koblenz organisierte die Initiative Kein Vergessen einen Rundgang nach dem „offiziellen“ Gedenken von Stadt und Mahnmal e.V.
Etwa 25 Menschen beteiligten sich an dem Rundgang und machten an verschiedenen Stolpersteinen und anderen historischen Orten (ehemalige Gestapo-Gefängnis, Haus mit Hakenkreuz-Relief) halt. Es wurden jeweils Infos verlesen, an den Stolpersteinen Blumen und Kerzen niedergelegt. Mit der gemeinsamen Aktion von ganz verschiedenen Gruppen aus Städten entlang des Rheins soll ein Zeichen gegen Rechts und für eine lebenswerte, solidarische Gesellschaft gesetzt werden.
Anlass aktiv zu werden gibt es in der nächsten Zeit genug: es stehen mehrere Naziaufmärsche an, in Koblenz am 15. März.




Stadtrundgang zum Gedenktag an die Opfer des NS am 27.01.2014

Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau befreit. Das Lager wurde zum Symbol einer unvergleichlich menschenverachtenden Massenvernichtungsmaschine. Dieses unfassbare Leid, die immens hohen Opferzahlen machen das Unheil oft abstrakt. Dabei fällt es schwer, die einzelnen betroffenen Menschen noch wahrzunehmen.
Einen wichtigen Beitrag leisten da die Stolpersteine, die in über 500 Orten in Deutschland und Europa an Opfer der NS-Zeit erinnern und an den letzten selbstgewählten Wohnorten ins Pflaster der Straßen eingelassen werden.

Die Initiative Kein Vergessen lädt am 27.01. zu einem Stadtrundgang ein.
Treffpunkt ist um 17:30 am Mahnmal für die NS-Opfer in Koblenz am Reichensperger Platz, wo Mahnmal e.V. eine öffentliche Gedenkveranstaltung abhalten wird.
Die Initiative wird im Anschluss an diese Veranstaltung gegen 18 Uhr in die Altstadt gehen.
Der Stadtrundgang umfasst Stationen an einzelnen Stolpersteinen, an denen VertreterInnen der Initiative kurz an die Geschichte und das Schicksal der Menschen erinnern werden.

Ähnliche Aktionen finden an diesem Tag auch in anderen Städten entlang des Rheins statt. In Remagen organisiert das Friedensbündnis eine Stolperstein-Polieraktion.

Hinweis: Am 27. Januar finden in Koblenz noch folgende Veranstaltungen statt.
Unter anderem:
- Mahnmal e.V. wird die Gedenkveranstaltung um 18 Uhr in der Christuskirche fortsetzen.
- im Cusanus-Gymnasium gibt es eine Ausstellung über Jugendliche, die im NS ermordet wurden.
mehr Infos. (Weiterleitung auf die Seite von Mahnmal e.V.)

Kleine Änderung

Kleine Änderung im Abendprogramm:
Die Antifaschistische Party findet jetzt ab 22 Uhr im Apparat statt,
dort spielt Das Flug.
Johnny Mutante tritt bei der Open-Air-Abschlusskundgebung auf.

Facebook

Unserer Initiative ist jetzt auch bei Facebook vertreten.
Schaut doch mal vorbei:
Facebook

Dort könnt ihr auch eure Freund_innen zu dem Aktionstag einladen:
Aktionstag

News: Aktionstag 2013


Am Samstag, 24. August 2013 wollen wir auch dieses Jahr in Koblenz auf
die Strasse gehen – zum dritten mal in Folge nach 2011 und 2012.

Anlass ist der der 21. Todestag von Frank Bönisch, der am 24. August
1992 zeitgleich zu den rassistischen Pogromen in Rostock von einem
Neonazi in Koblenz erschossen wurde.

Was findet am 24. August 2013 in Koblenz statt?
17:00 Hauptbahnhof – Demonstration durch die Stadt, Motto: „Kein
Vergessen – gegen Rassismus, Ausgrenzung und Nazi-Gewalt“

19:30 zwischen Herz-Jesu-Kirche und Löhr-Center – Open Air mit
Redebeiträgen und Musikbeiträgen

22:00 Antifaschistische Afterparty im Haus Metternich (am Münzplatz) mit Johnny Mutante (Rap aus Koblenz)
und Das Flug (Elektro aus Berlin)

Aufruf
Pressemitteilung